Bei Tagesanbruch heisst's: Aufstehen, Rucksack packen und losmarschieren. Denn erst nach zwei oft abenteuerlichen Flussüberquerungen und einem stündigen Fussmarsch gelangt man vom AmaZOOnico zur Dorfschule in Ahuano. Nach morgendlicher Gymnastik in Reih und Glied, der Landeshymne und der Inspektion der Uniform, kann der Unterricht dann endlich beginnen.
Mit Holzstab bewaffnet stehen hier die Lehrer (ausgesprochene Autoritätspersonen) vor der Klasse und die eingeschüchterten Schüler müssen auswendig ihre Sprüchlein aufsagen. Kein Wunder also, dass sich kein Schüler meldet, wenn kein Frontalunterricht mehr abgehalten wird.
Trotz all dieser erschwerten Bedingungen hat die Praktikantin Heidi Krapf mit viel Geduld und ohne jegliche technische Hilfsmittel den Schülern einiges über die Zusammenhänge des Regenwaldes beigebracht und die Kinder auf die Erdölproblematik sensibilisiert.
In einer überaus herzlichen Abschiedsveranstaltung mit Orchester, Gesang und dankenden Worten der gesamten Schule wurde die Arbeit der Praktikantin belohnt.
16.08.2003 / © 1999-2012 amaZOOnico