amaZOOnico - geführte Tour 2005

Der amaZOOnico kein Zoo, der dazu dient, den Leuten Tiere zeigen. Das Zentrum hat das Ziel, den Tieren ein möglichst lebensnahe Umgebung zu bieten und sie wenn möglich wieder Die Tieren leben nur in Gehegen, wenn es für sie überhaupt keine andere Alternative gibt. Das Wohlergehen derTiere hat absolute Priorität, es ist möglich, dass die Leute auf einer Tour nicht alle Tiere zu sehen bekommen. Die Affen sind vielleicht gerade im Gebiet ausserhalb der Station abseits der Pfade unterwegs oder verstecken sich vor dem Regen. Wir respektieren, wenn sie Tiere vor den Menschen zurückziehen möchten. Dies macht den amaZOOnico auch attraktiv. Jede Tour ist verschieden, und die Tiere die man zu sehen bekommt, zeigen sich freiwillig, und nicht weil die Menschen es so wollen.

Wenn ein Tier gesund ist und seine Überlebenschancen in der Wildnis gut stehen, so wird es so bald wie möglich wieder ausgewildert. Vor allem einige Tiere mit speziellem Sozialverhalten leben halb-wild. Sie sind frei und könnten gehen, entscheiden sich aber aus diesen oder jeden Gründen, sich um die Station herum aufzuhalten. Tiere müssen normalerweise aus folgenden Gründen eingeschlossen sein: Jungtiere ohne Mutter können noch nicht unabhängig überleben, müssen gefüttert werden und brauchen Schutz vor anderen Tieren; kranke Tiere brauchen spezielle Behandlung und dürfen andere nicht anstecken; einige Tiere welche sich sehr aggressive gezeigt haben, müssen von anderen Tieren ferngehalten werden; Tiere, die normalerweise in einem grossen Territorium leben und nun die ihre Scheu vor Menschen verloren haben, werden leicht gejagt und können zu ihrem eigenen Schutz nicht freigelassen werden; Tiere die in der Wildnis nicht mehr überleben könnten, da sie ihre natürlichen Instinkte verloren haben, werden auch nicht ausgewildert; einige Tiere werden auch in Gehegen gehalten, da sie so intelligent sind, dass sie zu viel Schaden anrichten könnten, so dass man sie leider nicht frei herumlaufen lassen kann.

Bei der Ankunft im amaZOOnico werden Sie von unserer Affengruppe begrüsst, Wollaffen, Kappuzzineraffen und Totenkopfäffchen. Auf dem Weg zu den ersten gehen werden wir von ein paar Grauflügeltrompetern begleitet, die uns mit ihren schrägen Tönen unterhalten. Im Geäste über uns turnen und spielen Wollaffen, Klammeraffen, Kappuzzineraffen und Totenkopfäffchen. Ein Kappuzzineraffe klettert herunter, um uns zu inspizieren, da er ein sehr gescheites und neugieriges Tier ist.

Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Sie sind auch hinterhältig, darum müssen wir aufmerksam bleiben, sonst könnten sie uns den Hut oder die Brille stehlen und damit in den Baumkronen verschwinden. Woll- und Klammeraffen können oft beobachtet werden, wie sie nur am Schwanz hängend mit Armen und Beinen alles essbare packen.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Herman ist der Chef der Wollaffen. Wenn Sie Pech haben, wird Cedrudeas junge Männchenversuchen Sie anzuspringen und nach Ihren Haaren zu greifen. Huahuasupay der einzige Haubenkappuzziner im amaZOOnico, wird uns seine neusten Tricks zeigen, und man nicht aufpasst, versucht Fernanda-Chompita (ein Weissgesichtskappuzziner) etwas aus den Taschen zu stehlen.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Da wir nie zu Voraus wissen, welche Tiere im amaZOOnico ankommen werden und wir das Geld immer für die aktuell dringendst nötigen Verbesserungen ausgeben, sind die Gehege leider noch immer alle ideal, was Grösse und Ausstattung anbelangt. Because we never know what will be the next kind. Trotzdem streben wird das best mögliche für die Tiere, die ihr Leben auf der Station verbringen, an.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Vor Angelika und Remigio's Hause ist eine Voliere mit Tukanen. Unter ihnen sind zwei Weisskehltukane, Sam und Nogo. Diese wunderschönen Tiere gehören zu den grössten Tukanarten in Ecuador.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Wenn wir zur ersten Vogelvoliere gehen, begleitet uns eine Gruppe von Nasenbären, die im Unterholz nach Insekten und Würmern suchen. In der Vogelvoliere können wir verschiedene Papageien, u.a. zwei wunderschöne Scharlacharas beobachten.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Bevor wir weiter zur zweiten Vogelvoliere gehen, besuchen wir unsere vier Capybarras. Dies sind die grössten Nagetiere Südamerikas. Ihre Füsse sind speziell zum Schwimmen angepasst. Es sind ganz ruhige Tiere, die viel herumliegen oder ein paar Pflanzen fressen.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Die zweite Vogelvoliere wird von einer Vielzahl von Papageien und Sittichen bewohnt, von denen einige sehr sprachbegabt sind und uns mit einem spanischen Geplapper belohnen. Pedro, einer der Araraunas kommt herübergeflogen um Hallo zu sagen und zeigt uns, wie gut er mit seinen beweglichen Krallen und seinem starken Schnabel klettern kann.
Foto: Frank Ziegler, 2005 Nun bringt uns die Tour zu den Halsbandpekkaries. Diese schweineartigen Tiere reiben zur Begrüssung ihre Nasen an unseren Beinen.
Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Danach sehen wir Felix, das Jaguarundi. Seine geschwungener Körper windet sich elegant durch die Büsche. Obschon er zu den Katzen zählt, ähnelt er einem Wiesel. Leider kann er nicht ausgewildert werden, da er in der Wildnis nicht mehr selber überleben kann.

Die Tour geht weiter zu Johan, unserm berühmtesten Weissbauchklammeraffen. Obschon es die grösset Affenart Ecuadors ist, ist es auch die beweglichste, und sie beeindrucken uns mit ihren akrobatischen Kunsstücken am Seil.

Foto: Olivia Conrads & Douwe Bakker, 2005 Danach besuchen wir die Agutis und die Wickelbären. Agutis sind grosse Naghetiere von Amazonien. Wichelbären sind nachtaktiv, sie kommen aber oft, um uns ihre lange Zunge zu zeigen. are nocturnal but often come out to show us their long tongue.

Danach biegen wir wieder ab und kommen zu einem eingezäunten Weiher, wo eine Gruppe von Amazonasflussschildkröten wohnent. Wir hoffen, dass sie eines Tages hier am Ufer brüten werden. We then take another turning and arrive at an enclosed pond, which is home a group of Amazon river turtles. We hope they one day start breeding here on the beach.

Etwas weiter entfernt können wir unsere drei Ozelotte, Hobbes, Pablo und Paloma sehen, sie begrüssen uns aus ihrem weitläufigen Gehege. Sie spielen gern und man muss aufpassen, dass sie einem nicht die Beide packen mitihren Tatzen. Sie waren alle Haustiere, bevor sie herkamen, und wurden zu gefährlich, um im Haus gehalten zu werden.

Das letzte Gehege wird von zwei Boas bewohnt. Dies sind die einzigen Tiere, die rein aus erzieherischen Gründen im amaZOOnico gehalten werden; alle anderen Tiere können aus verschiedenen Grüpnden nicht freigelassen werden oder kommen immer wieder zur Station zurück. Besucher können die Boas halten oder berühren und werden erfahren, dass Schlangen weder kalt noch schleimig sind. Es gibt keinen Grund, sich vor ihnen zu fürchten, da sie ungiftig sind. Natürlich muss man ihnen, wie jedem Tier, den nötigen Respekt entgegenbringen. Viele Leute haben Angst vor Schlangen und töten sie, sobald sie eine antreffen. Tatsächlich sind sie aber äusserts nützlich für die Menschen, da sie Plaggeister wie Mäuse und Ratten fressen. Trotzdem gibt es faz keine Besucher, welche die Boas nicht zumindest kurz berühren wollen.

Der letzte Halt ist bei der Bar. Hier können sie ausruhen und etwas trinken. Natürlich hoffen wir immer, dass die Leute nicht nut ihren Eintritt bezahlen, sondern auch ein Souvenir kaufen; T-Shirts oder etwas aus traditionellem Handwerk, wie Blasrohre, geschnitzte Knaus, Speere, Schalen, handgemachter Schmuck, etc., alles von den Waorani und Quichua Indianern angefertigt.

Wir sind auch von dem Geld abhängigg, welches wir mit diesen Gegenständen verdienen und wir tragen auch zu ihrem Erhalt bei durch fairen Handel. Die meisten Touristen spenden etwas. Auch mit dem kleinsten Betrag kann hier viel mehr erreicht werden, als dies in Europa möglich wäre.

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